Die Einstufung der Flächen in die Wasserwirkungsklassen hängt von der Feuchtigkeitsbelastung des Bereiches ab. Die folgenden Angaben gelten für die Planung, Ausführung und Instandhaltung der Abdichtung von Boden- und Wandflächen in Innenräumen mit bahnenförmigen und flüssig zu verarbeitenden Abdichtungsstoffen gegen Wasser mit einer planmäßigen Anstauhöhe bis 10 cm.

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* Gemäß Auszug aus dem Schreiben vom Fachverband Fliese und Naturstein     

** Der Ablauf ist nicht geeignet für die häufige Einwirkung aus Brauchwasser.

Räume mit extremer Feuchtigkeitsbelastung sind in die Wassereinwirkungsklasse W3-I eingeordnet. D. h. hier sind besondere Vorkehrungen im Bereich der Abdichtung zu treffen. Bei chemischer Belastung müssen die Abdichtungsstoffe chemisch beständig sein.

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Auszug aus dem Schreiben vom Fachverband Fliese und Naturstein
„Hinweis zur DIN 18534-1 01/2018“

a) Bei bodengleichen Duschflächen in häuslichen Bädern
oder Hotelbädern sollten keine giptshaltigen Baustoffe
im Bodenbereich Verwendung finden. Die Bodenfläche
in Räumen mit bodengleichen Duschen sind in der
Regel W2-I zuzuordnen.
b) Wand- und Bodenflächen von Duschen in Sport-/
Gewerbestätten sollten in der Regel mindestens der
Wasser einwirkungsklasse W2-I zugeordnet werden.
Bodenflächen mit der Wassereinwirkungsklasse W0-I
oder W1-I können nur in Bereichen ohne zu erwartender
Spritzwasser einwirkung geplant werden.

Bereiche die abzudichten sind

Alle Flächen, die mit Wasser nutzungsbedingt (planmäßig)
beaufschlagt werden, sind abzudichten.
Wird z. B. eine Badewanne nur zum Baden und nicht zum
(Ab-)Duschen genutzt und ist dies so geplant, muss die
Abdichtung nicht zwingend raumhoch ausgeführt werden.

 
 

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Folder zur neuen Abdichtungsnorm

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